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Zehn Auszubildende haben im September 2021 wieder die Möglichkeit, an einem kostenlosen Online Dänisch-Sprachkurs teilzunehmen. In vier Sitzungen lernen sie grundlegende dänische Phrasen und Fachvokabeln sowie die Unterschiede zwischen der deutschen und dänischen Arbeitskultur kennen.

Der Kurs findet jeweils dienstags am 07.09., 14.09., 21.09. und 28.09. von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Auf diese Weise sind die Auszubildenden gut vorbereitet, wenn sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt für ein Praktikum nach Dänemark aufbrechen. Bei Fragen können Sie die beiden Projektkoordinatorinnen Nina Bahlo und Anne Oleischeck kontaktieren.

Hier können Sie sich für den Dänisch-Sprachkurs anmelden.

Zum ersten Mal fanden die Fehmarnbelt Days in diesem Jahr digital statt. Auch RE-BAL war mit dabei und gestaltete mit den Projektpartnern die Session „Crossborder labour market“.

Wie kann ein grenzüberschreitender Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Fehmarnbelt-Region gelingen? Welche Barrieren gibt es? Diese und viele weitere Fragen wurden in dem einstündigen Programm diskutiert.

Im Vorgänger Projekt BOOST konnte die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und dänischen Akteuren auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt bereits gestärkt werden. RE-BAL will an diese Erfolge anknüpfen und den Austausch über die Grenze hinweg weiter festigen.

Das digitale Format der Veranstaltung war eine neue Erfahrung für die Projektpartner. Einen Blick hinter die Kulissen könnt ihr im folgenden Video werfen.

Wer Lust hat, sich die ganze Session noch einmal anzusehen, kann das unter folgendem Link tun:

YouTube – Crossborder labour market

 

Am 29.04. ging es für eine Gruppe dänischer und deutscher Auszubildenden gemeinsam an die Suppentöpfe – und zwar digital. Die Kochlehrlinge von Dorte Skov von der CELF und Michael John von der BBS Oldenburg trafen sich über ZOOM, um gemeinsam deutsche und dänische Gerichte zuzubereiten. Die dänischen Schüler konnten aufgrund der Corona-Lockerungen in der Schule kochen, die deutschen Schüler bekamen die Zutaten nach Hause geliefert. Nachdem die zu kochenden Gerichte vorgestellt wurden, legten alle los. Es wurden verschiedene hübsche, dänische Smørrebrød hergerichtet und deftige deutsche Kalbsrouladen mit Speckbohnen und Kartoffelpüree zubereitet. Zum süßen Abschluss gab es Panna Cotta mit Himbeer-Coulis und Mohnhippe. Um 13 Uhr präsentierten alle ihre Endergebnisse online.

Das Online-Kochen war für alle Teilnehmenden eine gelungene Aktion und wird wahrscheinlich bald schon in eine neue Runde gehen. Wir hoffen, es hat geschmeckt!

Covid-19 beeinflusst die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aktuell sehr – wir versuchen trotzdem, Möglichkeiten zu finden, um das Sprach- und Kulturverständnis für unser Nachbarland zu stärken. Unter normalen Umständen würden wir im Mai ein Gruppe Auszubildender für einen Praktikumsaustausch nach Dänemark schicken. Das wird dieses Mal jedoch nicht möglich sein, sodass wir nun acht Auszubildenden aus einen gratis Online-Kurs anbieten, in dem sie in vier Sitzungen grundlegende dänische Phrasen und Fachvokabeln sowie die Unterschiede zwischen der deutschen und dänischen Arbeitskultur kennenlernen.

Auf diese Weise sind die Auszubildenden gut vorbereitet, wenn sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Praktikum in Dänemark aufbrechen. Bei Fragen können Sie die beiden Projektkoordinatorinnen Nina Bahlo und Katja Mittmann kontaktieren.

Die aktuellen Umstände erlauben es uns im Projekt leider immer noch nicht, unsere Aktivitäten physisch durchzuführen. Da bei unseren teilnehmenden (Berufs-)Schulen für das kommende Frühjahr viele grenzüberschreitende Workshops und Besuche mit ihren dänischen bzw. deutschen Partnerschulen geplant waren, mussten wir uns einen Plan B überlegen, wie diese am besten digital durchgeführt werden können.

Um alle Projektpartner auf den gleichen Stand zu bringen und Inspiration für die Umsetzung von digitalen Workshops mit Schüler:innen zu geben, organisierten wir einen digitalen Kursverlauf für alle Projektpartner. Der pädagogische IT-Berater Per Kjeldgaard Mortensen und Claus Brandt Kristensen, beide von unserem Leadpartner CELF, erklärten, warum es so wichtig ist, die Digitalisierung im Bereich Bildung voranzutreiben und zeigten auf, wie Digitalisierung das Lernen und Lehren effizienter und schülergerechter machen kann.

Die Kursteilnehmer erhielten einen Einblick in die Moodle-basierte Lernplattform der CELF, dank der CELFs Schüler differenziert und in ihrem eigenen Tempo lernen können.  Außerdem wurden diverse Werkzeuge und Tools vorgestellt, mit denen unsere Projektschulen ihre grenzüberschreitenden digitalen Workshops abwechslungsreich und spannend gestalten können. So wurde beispielsweise gezeigt, wie man mit den Programmen H5P und Thinglink interaktive Lernvideos für Schüler:innen erstellen kann. Mit einer 360°-Kamera kann man Rundumaufnahmen in z.B. den Lehrwerkstätten tätigen und einige überlegen sogar, mit einer Drohne Aufnahmen der lokalen Umgebung und der Schule zu machen – es gibt viele Ideen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Kursverlauf war auch offen für Personen außerhalb RE-BALs, sodass weitere Lehrkräfte und Mitarbeiter:innen der Kammern von den vorgestellten Inhalten profitieren konnten. Außerdem steht noch ein Kurs mit den Projektmitarbeitern der beiden dänischen Jobcenter und der Agentur für Arbeit Lübeck an. Sie werden geschult in der Benutzung der Werkzeuge von Microsoft Teams, um ihre eigenen Workshops gestalten zu können.

Wir sind gespannt auf die kommenden Monate und freuen uns zu sehen, welche Aktivitäten unsere Projektpartner sich für ihre Austausche überlegt haben!

Wie vor ein paar Wochen schon berichtet, wurde an unserer Partnerschule CELF in Nykøbing F. ein Wettbewerb initiiert, bei dem ein Projektlogo gefunden werden sollte. Am 01.12.2020 wurden die Gewinner verkündet und Preise für die besten drei Vorschläge verteilt. Auf dem ersten Platz landete der Logo-Vorschlag von Søren Rasmussen, Valdemar Kirkegaard Andersen und Kasper Madsen. Sie erhielten Kinotickets, eine Trinkflasche und eine Koffermarke in Form eines Hoptimisten. Den zweiten Platz erlangten Noah Ellekjær und Mattias Holse. Für ihren Vorschlag bekamen sie eine Trinkflasche und eine Koffermarke. Den Bronzerang belegten Lasse Harald Jensen, Mikkel Bengtson Andersen und Patrich Schau Andersen. Dafür erhielten sie eine Koffermarke.

Jetzt können wir das Logo für RE-BAL endlich präsentieren! Das Gewinner-Logo zeigt eine Bergziege auf einem Felsen. Die drei jungen Männer des Gewinner-Teams erklärten, dass die Bergziege viele der Eigenschaften symbolisiert, für die RE-BAL steht: „Die Bergziege steht für Bewegungsfreiheit, Balance und die Fähigkeit, Herausforderungen zu überwinden. Bei der grafischen Erstellung des Logos haben wir auch Wert daraufgelegt, dass die Bergziege einen inspirierenden Stolz und einen Blick in eine aussichtsreiche Zukunft ausstrahlt“.

Das Logo spiegelt somit die Aktivitäten des Projekts sehr gut wider: das Streben nach Mobilität, Hürden zu überwinden und eine Balance in der Region herzustellen.

Insgesamt fand der Logo-Wettbewerb guten Anklang bei den teilnehmenden Schülern. Lasse Harald Jensen findet: ”Es ist immer spannend etwas zu machen, was danach auch benutzt wird. Es motiviert und man lebt sich mehr in eine Aufgabe ein, wenn man mit etwas Realem zu tun hat und das Ganze in Form eines Wettbewerbs ausgetragen wird“.

Zu jedem Projekt gehört auch ein Logo – eins, das ins Auge fällt und das man nicht so schnell wieder vergisst. Deshalb haben wir einen Wettbewerb für Schüler*innen im Fachbereich Design des HTX (technisches Gymnasium unserer dänischen Partnerschule CELF) gestartet. Ziel des Wettbewerbs war es, anhand der Vorgaben des Projekts und von Interreg ein gemeinsames Logo für die elf Partner im Projekt „RE-BAL – Region in Balance“ zu designen und hiermit eine Identität für das Projekt zu schaffen.

Am Mittwoch, den 04.11.2020 präsentierten die Schüler*innen dem Auswahlkomitee ihre Ideen. Und weil Reisen nach Dänemark aufgrund der Corona-Pandemie zum Zeitpunkt des Wettstreits nicht möglich waren, wurden wir kreativ und haben die deutschen Projektkoordinatorinnen Katja Mittmann (Industrie- und Handelskammer zu Lübeck) und Vera Kannegießer (Handwerkskammer Lübeck) per Video zugeschaltet, damit auch sie mitentscheiden konnten. Weitere Mitglieder des Auswahlkomitees waren Tine Sejr Larsen (Projektleiterin, CELF), Kirsten Axelsen (Jobcenter Guldborgsund) und Fachlehrer Lars Brudsø (CELF).

Jede der insgesamt 19 Gruppen hatte maximal zehn Minuten Zeit, ihre Vorschläge zu präsentieren. Es gab jede Menge unterschiedliche Ansätze – von einem kreativ gestalteten Schriftzug über rein grafische Elemente bis hin zu einer Kombination aus beidem. Die Gruppen erklärten anhand einer Powerpoint-Präsentation ihre Herangehensweise, zeigten die Entwicklung von ersten Skizzen zu einem finalen Logo und erklärten ihre Farb- und Formenwahl.

Das Komitee beurteilte die Logo-Ideen anhand unterschiedlicher Kriterien, so u.a. wie passt das Logo rein grafisch auf Werbematerialien, welche Signale sendet das Logo, erfüllt es die Anforderungen vom Fördermittelgeber Interreg Deutschland – Danmark oder wie gut erzählt das Logo die Geschichte von RE-BAL.

Nach spannenden Präsentationen tauschten sich die fünf Mitglieder des Auswahlkomitees lange aus und diskutierten darüber, welches Logo am besten zu RE-BAL passt – keine leichte Entscheidung. Am Ende wählte das Komitee die drei besten Vorschläge aus. Die Gewinner werden am Donnerstag, den 03.12.2020, bekanntgegeben und erhalten ihre Prämie.

 

Zum Projektstart von RE-BAL waren für das Frühjahr 2020 verschiedene Aktivitäten und physische Treffen geplant, die durch Covid-19 leider verhindert wurden. Trotzdem mussten einige Punkte abgestimmt und geplant werden. Die Projektpartner in RE-BAL haben dazu andere Möglichkeiten gefunden, sich zu treffen, auch wenn die Grenzen geschlossen waren und man nicht einfach in das Nachbarland reisen konnte. Die für Juni 2020 geplante Steuerungsgruppensitzung wurde deshalb virtuell abgehalten. In einer Teams-Besprechung trafen sich so 27 Projektpartner aus Deutschland und Dänemark. Hierbei konnte man auch einen Einblick bekommen, wie die anderen wohnen, ob sie im Wohnzimmer, der Küche oder an einem ganz anderen Ort arbeiten.

Projektleiterin Tine Sejr Larsen sagt dazu: „In diesen Corona-Zeiten werden sehr viele Treffen virtuell abgehalten. Während vieler dieser Treffen saß ich im Wohnzimmer, sodass die anderen Teilnehmer sehen konnten, wie ich wohne. Ich war auch bei Treffen dabei, bei denen plötzlich ein Kind auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters saß. Es ist eine andere, aber lustige und schöne Art, sich zu treffen.“

Für einige Teilnehmer waren die neuen technischen Möglichkeiten erst einmal ungewohnt. Letztendlich konnten wir aber eine gute und konstruktive Steuerungsgruppensitzung abhalten. Wir werden ganz sicher einige positive Aspekte aus den letzten Monaten, in denen viele von uns von zu Hause aus gearbeitet haben, mitnehmen und auch zukünftig die Möglichkeit nutzen, uns virtuell zu treffen – und damit unsere Zusammenarbeit noch einfacher und effektiver machen. Gleichzeitig freuen wir uns natürlich aber sehr darauf, in hoffentlich nicht allzu langer Zeit wieder über die Grenze zu fahren und unsere Kollegen vor Ort zu treffen.

 

Am 01.01.2020 wurde die Arbeit für das neue deutsch-dänische Interreg-Projekt RE-BAL – Region in Balance aufgenommen.

Wie bereits im Vorgängerprojekt BOOST finden in RE-BAL verschiedene Aktivitäten statt, die das Ziel haben, zur Entwicklung der Fehmarnbelt-Region beizutragen. Die in BOOST gewonnenen Erfahrungen und das starke deutsch-dänische Netzwerk sollen genutzt werden, um den grenzüberschreitenden Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Fehmarnbelt-Region noch mobiler und attraktiver zu machen. Für RE-BAL konnten weitere spannende Projektpartner gewonnen werden, wodurch noch mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, die Arbeits- und Ausbildungswelt im Nachbarland kennenzulernen.

Am 08.01.2020 fanden die Projektpartner in der ersten Steuerungsgruppensitzung beim Leadpartner, der CELF in Nykøbing Falster, zusammen, lernten sich kennen und besprachen die Projektaktivitäten in den kommenden drei Jahren.

An zwei grauen Februartagen, genauer am 26. und 27.02.2020, trafen sich die Projektverantwortlichen der Schulen und Jobcenter sowie die Projektkoordinator*innen zu einem gemeinsamen Workshop. Die Teilnehmer*innen planten die Projektaktivitäten, es wurden Visitenkarten ausgetauscht, Budgets geprüft, gerechnet und geschrieben. Der große Teamtest wurde gemacht, indem alle Teilnehmer*innen einen Escape Room (verschiedene Rätsel lösen) ausprobieren sollten, den Schüler*innen der CELF entwickelt, designt und gebaut hatten. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen sie den Abend ausklingen.