Zum Projektstart von RE-BAL waren für das Frühjahr 2020 verschiedene Aktivitäten und physische Treffen geplant, die durch Covid-19 leider verhindert wurden. Trotzdem mussten einige Punkte abgestimmt und geplant werden. Die Projektpartner in RE-BAL haben dazu andere Möglichkeiten gefunden, sich zu treffen, auch wenn die Grenzen geschlossen waren und man nicht einfach in das Nachbarland reisen konnte. Die für Juni 2020 geplante Steuerungsgruppensitzung wurde deshalb virtuell abgehalten. In einer Teams-Besprechung trafen sich so 27 Projektpartner aus Deutschland und Dänemark. Hierbei konnte man auch einen Einblick bekommen, wie die anderen wohnen, ob sie im Wohnzimmer, der Küche oder an einem ganz anderen Ort arbeiten.

Projektleiterin Tine Sejr Larsen sagt dazu: „In diesen Corona-Zeiten werden sehr viele Treffen virtuell abgehalten. Während vieler dieser Treffen saß ich im Wohnzimmer, sodass die anderen Teilnehmer sehen konnten, wie ich wohne. Ich war auch bei Treffen dabei, bei denen plötzlich ein Kind auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters saß. Es ist eine andere, aber lustige und schöne Art, sich zu treffen.“

Für einige Teilnehmer waren die neuen technischen Möglichkeiten erst einmal ungewohnt. Letztendlich konnten wir aber eine gute und konstruktive Steuerungsgruppensitzung abhalten. Wir werden ganz sicher einige positive Aspekte aus den letzten Monaten, in denen viele von uns von zu Hause aus gearbeitet haben, mitnehmen und auch zukünftig die Möglichkeit nutzen, uns virtuell zu treffen – und damit unsere Zusammenarbeit noch einfacher und effektiver machen. Gleichzeitig freuen wir uns natürlich aber sehr darauf, in hoffentlich nicht allzu langer Zeit wieder über die Grenze zu fahren und unsere Kollegen vor Ort zu treffen.