Die aktuellen Umstände erlauben es uns im Projekt leider immer noch nicht, unsere Aktivitäten physisch durchzuführen. Da bei unseren teilnehmenden (Berufs-)Schulen für das kommende Frühjahr viele grenzüberschreitende Workshops und Besuche mit ihren dänischen bzw. deutschen Partnerschulen geplant waren, mussten wir uns einen Plan B überlegen, wie diese am besten digital durchgeführt werden können.

Um alle Projektpartner auf den gleichen Stand zu bringen und Inspiration für die Umsetzung von digitalen Workshops mit Schüler:innen zu geben, organisierten wir einen digitalen Kursverlauf für alle Projektpartner. Der pädagogische IT-Berater Per Kjeldgaard Mortensen und Claus Brandt Kristensen, beide von unserem Leadpartner CELF, erklärten, warum es so wichtig ist, die Digitalisierung im Bereich Bildung voranzutreiben und zeigten auf, wie Digitalisierung das Lernen und Lehren effizienter und schülergerechter machen kann.

Die Kursteilnehmer erhielten einen Einblick in die Moodle-basierte Lernplattform der CELF, dank der CELFs Schüler differenziert und in ihrem eigenen Tempo lernen können.  Außerdem wurden diverse Werkzeuge und Tools vorgestellt, mit denen unsere Projektschulen ihre grenzüberschreitenden digitalen Workshops abwechslungsreich und spannend gestalten können. So wurde beispielsweise gezeigt, wie man mit den Programmen H5P und Thinglink interaktive Lernvideos für Schüler:innen erstellen kann. Mit einer 360°-Kamera kann man Rundumaufnahmen in z.B. den Lehrwerkstätten tätigen und einige überlegen sogar, mit einer Drohne Aufnahmen der lokalen Umgebung und der Schule zu machen – es gibt viele Ideen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Kursverlauf war auch offen für Personen außerhalb RE-BALs, sodass weitere Lehrkräfte und Mitarbeiter:innen der Kammern von den vorgestellten Inhalten profitieren konnten. Außerdem steht noch ein Kurs mit den Projektmitarbeitern der beiden dänischen Jobcenter und der Agentur für Arbeit Lübeck an. Sie werden geschult in der Benutzung der Werkzeuge von Microsoft Teams, um ihre eigenen Workshops gestalten zu können.

Wir sind gespannt auf die kommenden Monate und freuen uns zu sehen, welche Aktivitäten unsere Projektpartner sich für ihre Austausche überlegt haben!