„Wir sind immer noch ganz begeistert von unserem Austausch mit der dänischen Berufsschule und den vielen neuen Eindrücken“, so Fachlehrer Michael John von der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg.

Nachdem im Frühjahr 2021 Corona bedingt nur digitale Aktivitäten möglich waren, war es im Herbst wieder möglich, persönlich zur dänischen Berufsschule „CELF – Center for erhvervsrettede uddannelser Lolland Falster“ zu reisen. Dazu hatte die Gastgeberin Dorte Skov Jensen, Fachlehrerin für die Köche an der CELF, ein Programm für die neun deutschen Koch-Azubis und ihren Lehrer erarbeitet, bei dem u. a. gemeinsam Smørrebrød (dänische belegte Brote) zubereitet wurden.

„Besonders gut gefallen hat mir der Aufenthalt auf der Insel Fejø, wo wir u. a. ein Weingut besucht haben“, sagte einer der Auszubildenden. Auf dem Programm stand auch die Besichtigung eines Permakultur-Bauernhofs, wo die Gruppe erlebte, wie man Limonade herstellt. So bekamen alle einen sehr guten Eindruck von der lokalen Essens- und Arbeitskultur.

Das Erlebte war so inspirierend, dass die Schüler auf dem Campingplatz, wo sie untergebracht waren, zeigten, was 11 Köche in einer sehr kleinen Küche leisten können. Von morgens bis abends gab es also feinstes Essen, und die Schüler wetteiferten darum, das beste Gericht zuzubereiten.

„Der Workshop in Dänemark hat unseren Schülern die Augen geöffnet: der Arbeitsmarkt endet nicht an der Grenze. Sie können sich jetzt auch vorstellen, im Nachbarland zu arbeiten“, so Michael John.

Der Besuch der dänischen Koch-Auszubildenden in Deutschland ist bereits geplant und die Vorfreude auf das Wiedersehen ist groß.

Welche Gewerke werden wann in welchem Umfang benötigt? Zu diesem Thema informierte der Leiter der Femern Agency, Per Bech Grønning, die Mitarbeiter der Jobcenter Lolland, Guldborgsund und der Agentur für Arbeit sowie der Jobcenter Lübeck und Ostholstein. Ein sehr spannender Vortrag mit vielen interessanten Aspekten.

Da bei den Projektpartnern in den vergangenen Monaten viele neue Mitarbeiter im Projekt hinzugekommen sind, stand auch digitales Teambuilding auf dem Programm. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich in deutsch-dänischen Kleingruppen näher kennenzulernen. Beim Versuch die Sprache des jeweils anderen zu sprechen, brach das Eis schnell. Im nächsten Frühjahr werden sich alle persönlich in Dänemark wiedersehen und dort ihre Sprachkenntnisse wieder ausprobieren.

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Wir helfen Dir bei Deiner Jobsuche im Nachbarland. Unter www.rebal-projekt.eu/arbeitsuchende findest Du viele weitere Informationen und den richtigen Ansprechpartner.

Endlich haben wir uns alle persönlich getroffen! Seit dem Projektstart im Januar 2020 ist einige Zeit vergangen und aufgrund von Corona konnten wir uns bisher nur online sehen. Das haben wir am 09.09.2021 in den MediaDocks in Lübeck nachgeholt. Viele Projektpartner haben sich zum ersten Mal in der realen Welt getroffen. Die Teilnehmer hatten sofort einen guten Draht zueinander und die Stimmung war produktiv. Bei schönstem Wetter haben wir die zukünftigen Aktivitäten sowie das Budget neu geplant und die Gelegenheit genutzt, uns intensiv auszutauschen. Viele spannende Dinge wurden an dem Tag auf die Beine gestellt. Die Partnerschulen planen beispielsweise verschiedene Workshops und Besuche im Nachbarland mit ihren Schülern. Wir freuen uns auf die restliche Projektlaufzeit.

Zehn Auszubildende haben im September 2021 wieder die Möglichkeit, an einem kostenlosen Online Dänisch-Sprachkurs teilzunehmen. In vier Sitzungen lernen sie grundlegende dänische Phrasen und Fachvokabeln sowie die Unterschiede zwischen der deutschen und dänischen Arbeitskultur kennen.

Der Kurs findet jeweils dienstags am 07.09., 14.09., 21.09. und 28.09. von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Auf diese Weise sind die Auszubildenden gut vorbereitet, wenn sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt für ein Praktikum nach Dänemark aufbrechen. Bei Fragen können Sie die beiden Projektkoordinatorinnen Nina Bahlo und Anne Oleischeck kontaktieren.

Hier können Sie sich für den Dänisch-Sprachkurs anmelden.

Zum ersten Mal fanden die Fehmarnbelt Days in diesem Jahr digital statt. Auch RE-BAL war mit dabei und gestaltete mit den Projektpartnern die Session „Crossborder labour market“.

Wie kann ein grenzüberschreitender Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Fehmarnbelt-Region gelingen? Welche Barrieren gibt es? Diese und viele weitere Fragen wurden in dem einstündigen Programm diskutiert.

Im Vorgänger Projekt BOOST konnte die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und dänischen Akteuren auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt bereits gestärkt werden. RE-BAL will an diese Erfolge anknüpfen und den Austausch über die Grenze hinweg weiter festigen.

Das digitale Format der Veranstaltung war eine neue Erfahrung für die Projektpartner. Einen Blick hinter die Kulissen könnt ihr im folgenden Video werfen.

Wer Lust hat, sich die ganze Session noch einmal anzusehen, kann das unter folgendem Link tun:

YouTube – Crossborder labour market

 

Am 29.04. ging es für eine Gruppe dänischer und deutscher Auszubildenden gemeinsam an die Suppentöpfe – und zwar digital. Die Kochlehrlinge von Dorte Skov von der CELF und Michael John von der BBS Oldenburg trafen sich über ZOOM, um gemeinsam deutsche und dänische Gerichte zuzubereiten. Die dänischen Schüler konnten aufgrund der Corona-Lockerungen in der Schule kochen, die deutschen Schüler bekamen die Zutaten nach Hause geliefert. Nachdem die zu kochenden Gerichte vorgestellt wurden, legten alle los. Es wurden verschiedene hübsche, dänische Smørrebrød hergerichtet und deftige deutsche Kalbsrouladen mit Speckbohnen und Kartoffelpüree zubereitet. Zum süßen Abschluss gab es Panna Cotta mit Himbeer-Coulis und Mohnhippe. Um 13 Uhr präsentierten alle ihre Endergebnisse online.

Das Online-Kochen war für alle Teilnehmenden eine gelungene Aktion und wird wahrscheinlich bald schon in eine neue Runde gehen. Wir hoffen, es hat geschmeckt!

Covid-19 beeinflusst die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aktuell sehr – wir versuchen trotzdem, Möglichkeiten zu finden, um das Sprach- und Kulturverständnis für unser Nachbarland zu stärken. Unter normalen Umständen würden wir im Mai ein Gruppe Auszubildender für einen Praktikumsaustausch nach Dänemark schicken. Das wird dieses Mal jedoch nicht möglich sein, sodass wir nun acht Auszubildenden aus einen gratis Online-Kurs anbieten, in dem sie in vier Sitzungen grundlegende dänische Phrasen und Fachvokabeln sowie die Unterschiede zwischen der deutschen und dänischen Arbeitskultur kennenlernen.

Auf diese Weise sind die Auszubildenden gut vorbereitet, wenn sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Praktikum in Dänemark aufbrechen. Bei Fragen können Sie die beiden Projektkoordinatorinnen Nina Bahlo und Katja Mittmann kontaktieren.

Die aktuellen Umstände erlauben es uns im Projekt leider immer noch nicht, unsere Aktivitäten physisch durchzuführen. Da bei unseren teilnehmenden (Berufs-)Schulen für das kommende Frühjahr viele grenzüberschreitende Workshops und Besuche mit ihren dänischen bzw. deutschen Partnerschulen geplant waren, mussten wir uns einen Plan B überlegen, wie diese am besten digital durchgeführt werden können.

Um alle Projektpartner auf den gleichen Stand zu bringen und Inspiration für die Umsetzung von digitalen Workshops mit Schüler:innen zu geben, organisierten wir einen digitalen Kursverlauf für alle Projektpartner. Der pädagogische IT-Berater Per Kjeldgaard Mortensen und Claus Brandt Kristensen, beide von unserem Leadpartner CELF, erklärten, warum es so wichtig ist, die Digitalisierung im Bereich Bildung voranzutreiben und zeigten auf, wie Digitalisierung das Lernen und Lehren effizienter und schülergerechter machen kann.

Die Kursteilnehmer erhielten einen Einblick in die Moodle-basierte Lernplattform der CELF, dank der CELFs Schüler differenziert und in ihrem eigenen Tempo lernen können.  Außerdem wurden diverse Werkzeuge und Tools vorgestellt, mit denen unsere Projektschulen ihre grenzüberschreitenden digitalen Workshops abwechslungsreich und spannend gestalten können. So wurde beispielsweise gezeigt, wie man mit den Programmen H5P und Thinglink interaktive Lernvideos für Schüler:innen erstellen kann. Mit einer 360°-Kamera kann man Rundumaufnahmen in z.B. den Lehrwerkstätten tätigen und einige überlegen sogar, mit einer Drohne Aufnahmen der lokalen Umgebung und der Schule zu machen – es gibt viele Ideen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Kursverlauf war auch offen für Personen außerhalb RE-BALs, sodass weitere Lehrkräfte und Mitarbeiter:innen der Kammern von den vorgestellten Inhalten profitieren konnten. Außerdem steht noch ein Kurs mit den Projektmitarbeitern der beiden dänischen Jobcenter und der Agentur für Arbeit Lübeck an. Sie werden geschult in der Benutzung der Werkzeuge von Microsoft Teams, um ihre eigenen Workshops gestalten zu können.

Wir sind gespannt auf die kommenden Monate und freuen uns zu sehen, welche Aktivitäten unsere Projektpartner sich für ihre Austausche überlegt haben!

Wie vor ein paar Wochen schon berichtet, wurde an unserer Partnerschule CELF in Nykøbing F. ein Wettbewerb initiiert, bei dem ein Projektlogo gefunden werden sollte. Am 01.12.2020 wurden die Gewinner verkündet und Preise für die besten drei Vorschläge verteilt. Auf dem ersten Platz landete der Logo-Vorschlag von Søren Rasmussen, Valdemar Kirkegaard Andersen und Kasper Madsen. Sie erhielten Kinotickets, eine Trinkflasche und eine Koffermarke in Form eines Hoptimisten. Den zweiten Platz erlangten Noah Ellekjær und Mattias Holse. Für ihren Vorschlag bekamen sie eine Trinkflasche und eine Koffermarke. Den Bronzerang belegten Lasse Harald Jensen, Mikkel Bengtson Andersen und Patrich Schau Andersen. Dafür erhielten sie eine Koffermarke.

Jetzt können wir das Logo für RE-BAL endlich präsentieren! Das Gewinner-Logo zeigt eine Bergziege auf einem Felsen. Die drei jungen Männer des Gewinner-Teams erklärten, dass die Bergziege viele der Eigenschaften symbolisiert, für die RE-BAL steht: „Die Bergziege steht für Bewegungsfreiheit, Balance und die Fähigkeit, Herausforderungen zu überwinden. Bei der grafischen Erstellung des Logos haben wir auch Wert daraufgelegt, dass die Bergziege einen inspirierenden Stolz und einen Blick in eine aussichtsreiche Zukunft ausstrahlt“.

Das Logo spiegelt somit die Aktivitäten des Projekts sehr gut wider: das Streben nach Mobilität, Hürden zu überwinden und eine Balance in der Region herzustellen.

Insgesamt fand der Logo-Wettbewerb guten Anklang bei den teilnehmenden Schülern. Lasse Harald Jensen findet: ”Es ist immer spannend etwas zu machen, was danach auch benutzt wird. Es motiviert und man lebt sich mehr in eine Aufgabe ein, wenn man mit etwas Realem zu tun hat und das Ganze in Form eines Wettbewerbs ausgetragen wird“.